Nietzsche kritisiert in seinem 1895 erschienem Werk - in dem schon Auswirkungen seiner Krankheit erkennbar sind - das Christentum aufs schärfste. Er kritisiert dessen Auswirkungen und die damalige durch das Christentum und das christliche Denken geprägte Zeit.
Friedrich Nietzsche deckt in 'der Antichrist' all die Lügen der Theologen, der Christen auf. Er geht ohne das von ihm verabscheute Mitleid in denn Kampf, und gewinnt.
Jedenfalls überzeugt er durch seine einfache, aber schöne und wirksame Sprache die meisten.
Zitate aus "der Antichrist":
"Die Schwachen und Missratnen sollen zu Grunde gehen: erster Satz unserer Menschenliebe. Und man soll ihnen noch dazu helfen." - Kapitel 2
"Das Wort schon »Christentum« ist ein Missverständnis -, im Grunde gab es nur einen Christen, und der starb am Kreuz." - Kapitel 39
"Das Weib war der zweite Fehlgriff Gottes […] - das weiß jeder Priester." - Kapitel 48
"Es steht niemandem frei, Christ zu werden: man wird nicht zum Christentum »bekehrt«, - man muss krank genug dazu sein." - Kapitel 51
Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je ein Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen, sie hat den Willen zur letzten auch nur möglichen Korruption gehabt." - Kapitel 62
"Diese ewige Anklage des Christentums will ich an alle Wände schreiben, wo es nur Wände gibt, - ich habe Buchstaben, um auch Blinde sehend zu machen… Ich heiße das Christentum den einen großen Fluch, die Eine große innerlichste Verdorbenheit, den Einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist, - ich heiße es den Einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit […]." - Kapitel 62
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