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Nietzsche und Hitler

Oft wird Nietzsche, oder sein Denken mit dem Nationalsozialismus in Verbindung gebracht.


Ist was dran an der Behauptung? Zu größten Teilen nein, nur bieten Nietzsches Werke viele Stellen, die mit einer geringen Abwandlung da und dort, für die Nationalsozialisten, bzw. ihre Lehren ausgelegt werden können. Z. B.: die Figur 'des Übermenschen'

Nietzsche selbst war kein Nationalsozialist, oder Antisemit. Er war sogar gegen die Reichs gründung 1871.
Insbesondere lässt sich durch seine Briefe belegen: Als sein Verleger Fritsch in ersuchte doch bei der 'neuen Volksbewegung' mitzumachen, erteilte Nietzsche ihm eine klare Absage. Daraufhin beschimpfte ihn Fritsch als 'feigen Polen'.

Foto von Hitler
Hitler

Sein Gedankengut wurden zum Teil, der ihnen zu pass kam angenommen, verzerrt. So wurde Gottes Existenz nicht offen verneint,
zwar durch den 'Übermenschen' Hitler in eine Nebenrolle gedrängt, den Bruch mit der Kirche wagte man aber nicht, die NSDAP handelte sogar einen Vertrag mit dem Vatikan aus: die Kirchensteuer (übrigens die einzige Verordnung Hitlers, die bis in die Gegenwart währt).
Das Streben zur Weltherrschaft wurde als Wille zur Macht deklariert.

Seine Kritik am Judentum wurde benutzt, die aber noch stärkere am Christentum still geschwiegen.
Seine schillernden Ausdrücke à la 'Herrenmoral', 'Wille zur Macht', oder auch 'blonde Bestie' wurden isoliert betrachtet. In welchem Kontext sie stehen, wurde vernachlässigt.

 


 

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