Hinduismus Plus

Hinduismus

Hinduismus - was man darüber wissen sollte.

Anfänge des Hinduismus und des Christentums: Entstehung im historischen, geographischen und gesellschaftlichen Kontext

Der Hinduismus hat seinen Ursprung in Indien. Um 1500 v. Chr. fielen die arischen Völker in Indien ein. Sie sind Mitbegründer des Hinduismus. Jedoch übernahmen diese Völker auch Vorstellungen und Bräuche der Ureinwohner Indiens. Die Arier sprachen schon eine frühe Form des Sanskrit, der heutigen klassischen indischen Sprache. Sanskrit ist jedoch auch die heilige Sprache des Hinduismus.

Am Anfang des Hinduismus stehen die Veden. Sie zählen zu den Shruti, den hinduistischen Schriften, die höchste Autorität besitzen. Die Shruti wurden den Weisen und Sehern, den Rishis, von den göttlichen Mächten offenbart. Diese gehören zu den ältesten Sakraltexten der Menschheit. In ihnen sind das Götterwissen und die Götterweisungen dargelegt. Den Priestern dienen sie beim Vollzug ihrer rituellen Darbringungen. Die älteste Überlieferung, die nicht schriftlich festgehalten wurde, reicht bis zu 2000 Jahre vor Christi Geburt zurück. Jedoch ist man sich bis heute nicht vollständig über den Entstehungszeitraum dieser komplexen Religion im Klaren. Die bekannten Veden sind vom Umfang um ein Vielfaches größer als unsere Bibel. Diese außerordentlich komplexe Schriftsammlung kann man in vier Sammlungen unterteilen:

  • „Den Rig-Veda, Veda der Verse oder das in Versen niedergelegte Wissen
  • den Sama-Veda, Veda der Lieder
  • den Yajur-Veda, Veda der Sprüche, die bei den Opfern rezitiert werden
  • den Atharva-Veda, Veda der Zaubersprüche und priesterlichen Spekulationen“

Die Ursprünge der hinduistischen Religion werden auch wie folgt beschrieben:

Vor tausenden von Jahren standen die Rishis in den Flüssen Indiens und sangen „vom Odem Gottes“ inspiriert Lieder, die später zu den Weisheiten des Hinduismus wurden.

Fazit

Den Abschluss der Veden bilden die Upanishaden. Sie entstanden etwa 800 vor Christi Geburt, als die Veden ihre Lebensbedeutung zu verlieren begannen. Die Upanishaden sind eine Sammlung von Lehrtexten, die sich in Alter, Thematik, Länge und Grundauffassung untereinander zum Teil gravierend unterscheiden. Die ältesten Upanishaden entstanden um 800 v. Chr. die jüngsten um 400 v. Chr. Von der Etymologie ergibt sich für die Upanishaden folgende Bedeutung: „sich nahe bei jemanden niedersetzen“, aber auch „verehren“. Diese Verehrung gilt dem eigenen Meister, der einen die Weisheiten des Lebens und des Hinduismus lehrt.

Zusammenfassend kann ich nach meinen intensiven Recherchen sagen, dass es kaum Gemeinsamkeiten im Hinduismus und im Christentum gibt. Einerseits kann man den Entstehungsort als Grund dafür annehmen. In den nahöstlichen Gebieten, in denen das Christentum entstand, war der monotheistische Glaube des Judentums dominierend. So entwickelte sich in diesem Gebiet um Israel herum auch eine monotheistische Religion, die viele ähnliche Elemente aufweist, die es im Judentum auch schon gibt, jedoch hat das Christentum auch ein Vielzahl von Neuerungen und Veränderungen.

Auch der Hinduismus hat viele Elemente der Religion übernommen, die die Ureinwohner Indiens praktizierten.

Da sich jedoch auch diese Religion in einem enormen Ausmaß vom Christentum unterscheidet, können kaum Parallelen aufgezeigt werden. Sicherlich gibt es ein paar wenige Gemeinsamkeiten, wie zum Beispiel die göttliche Kraft, die die Welt erschaffen hat und Allem das Leben eingehaucht hat. Ein weiteres Merkmal, welches bei beiden Religionen ähnlich ist, ist ein Schriftwerk, in dem die Normen, Lehren und Grundlagen beider Religionen zu finden sind, auf der einen Seite die Bibel, auf der anderen Seite vor allem die Veden aber auch die Upanishaden. Ich hoffe jedoch, dass durch meine gegenüberstellende Darstellung die Kontraste beider Religionen im Zusammenhang deutlich geworden sind.

Die christliche Religion ist weit verbreitet. Den Hinduismus findet man dagegen hauptsächlich in Indien, Nepal, Bangladesch, Pakistan und im Norden von Sri Lanka.

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